elaba, LBBW und WestLB arrangieren € 600 Mio. Schuldschein für die Deutsche Lufthansa Aktiengesellschaft

elaba, LBBW und WestLB arrangieren € 600 Mio. Schuldschein für die Deutsche Lufthansa Aktiengesellschaft

Frankfurt, Stuttgart, Düsseldorf - Die Helaba, Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) und die WestLB AG haben als Joint Lead Arranger für die Deutsche Lufthansa Aktiengesellschaft erfolgreich ein Schuldscheindarlehen über 600 Millionen Euro im Euro-Kapitalmarkt platziert.

Im Rahmen der Platzierung wurden Laufzeiten von drei und fünf Jahren angeboten (fällig Februar 2012 und 2014), wobei sich mit einem Anteil von 2/3 die Nachfrage auf die kürzere Laufzeit konzentrierte.

Die Platzierung erfolgte bei knapp 100 Investoren, wobei über 35% der Allokation im Ausland erfolgen konnte, welches dem hohen Internationalisierungs- und Bekanntheitsgrad der Lufthansa zuzurechnen ist. Mehr als die Hälfte der Investoren kamen aus dem Sparkassensektor. Die Transaktion war deutlich überzeichnet und das Emissionsvolumen konnte von den ursprünglich anvisierten 250 Millionen Euro nachfragebedingt spürbar aufgestockt werden. Zudem wurde die Marge am unteren Ende der Vermarktungsspanne festgelegt.

Die Joint Lead Arranger stellten mit dem Ergebnis dieser Emission wiederum ihre individuelle Platzierungskraft von Schuldscheindarlehen im In- sowie Ausland unter Beweis. Angesichts des schwierigen und volatilen Kapitalmarktumfeldes ist dies ein besonderer Erfolg, der das gute Standing der Lufthansa im Kapitalmarkt unterstreicht.

Im Rahmen des Vermarktungsprozesses hat am 21. Januar 2009 eine Investorenpräsentation in Frankfurt stattgefunden, welche als Ankerveranstaltung von einer Investoren-Telefonkonferenz sowie umfangreichem Credit Research im Vermarktungsprozess begleitet wurde.

“Mit diesem breit platzierten Schuldscheindarlehen hat die Lufthansa ihre kapitalmarktorientierte Finanzierungsstrategie erfolgreich fortgesetzt und um ein weiteres Instrument im Benchmark-Bereich erweitert. Dieser Erfolg ist in der aktuell schwierigen Situation auf den Finanzmärkten ein sehr positives Signal für die Lufthansa, wobei die Wahl der Lead Arranger sicherlich einen wesentlichen Erfolgsfaktor darstellte”, erläuterte Axel Tillmann, Leiter Konzernfinanzen der Lufthansa.

Deutsche Lufthansa AG:
Die Deutsche Lufthansa AG ist ein weltweit tätiger Luftfahrtkonzern mit rund 400 Konzern- und Beteiligungsgesellschaften. Das Unternehmen ist in fünf Geschäftsfeldern aktiv, wobei das Geschäftsfeld Passagierbeförderung hinsichtlich Kernkompetenzen und Größe das zentrale Geschäftsfeld des Konzerns bildet. In 2008 konnten die Lufthansa Passage Airlines rund 70,5 Millionen Gäste an Bord ihrer Flugzeuge begrüßen. Die weiteren Geschäftsfelder sind: Logistik, Technik, IT Services und Catering. Die gesamte Flotte des Aviation Konzerns umfasst rund 530 Flugzeuge. Zusammen mit SWISS und den im Lufthansa Auftrag fliegenden Regional-Airlines führt das Unternehmen jährlich über 830.000 Flüge für seine Kunden durch. Der Lufthansa-Konzern beschäftigt heute rund 108.000 Mitarbeiter und erzielte in 2008 Umsatzerlöse in Höhe von rund 24,9 Mrd. EUR.

Kurzportrait Helaba:
Mit rund 6.000 Mitarbeitern und einer Bilanzsumme von 180 Mrd. Euro gehört die Helaba zu den führenden deutschen Regionalbanken. Drei Schwerpunkte prägen unsere geschäftlichen Aktivitäten: Die Unternehmenssparte “Großkundengeschäft und Investmentbanking” bietet Unternehmen, Banken sowie institutionellen Investoren umfassende Finanzdienstleistungen aus einer Hand. Über unsere Verbundbank in der Sparte “Privatkunden und Mittelstandsgeschäft” versorgen wir die Verbundsparkassen in Hessen und Thüringen mit hochwertigen und innovativen Finanzprodukten und Dienstleistungen. Mit dem Erwerb der Frankfurter Sparkasse ist der Helaba-Konzern regionaler Marktführer im Retailbanking. Gleichzeitig verfügen wir mit der 1822direkt über ein Standbein im wachstumsdynamischen Direktbankengeschäft. Im Rahmen unseres “öffentlichen Förder- und Infrastrukturgeschäftes” betreuen wir Förderprogramme des Landes Hessen und sind an zahlreichen anderen Fördereinrichtungen in Hessen und Thüringen beteiligt. Weitere Informationen unter www.helaba.de »

Kurzportrait LBBW:
Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) ist eine Universalbank und internationale Geschäftsbank. Zusammen mit ihren regionalen Kundenbanken Baden-Württembergische Bank (BW-Bank), Rheinland-Pfalz Bank und Sachsen Bank bietet sie alle Geschäftsarten einer modernen Großbank. Als Konzerndach obliegen der LBBW die Steuerungsaufgaben für den gesamten Konzern. Darüber hinaus bündelt sie die Kompetenzen für das Geschäftsfeld Financial Markets, von der Bilanz- und Portfolioberatung über die Entwicklung von Finanzmarktprodukten bis hin zu Trading und Sales am internationalen Kapitalmarkt, dem Treasury sowie dem Research. In direkter Verantwortung betreut die LBBW überregionale und internationale Unternehmenskunden, institutionelle Kunden sowie Einrichtungen der öffentlichen Hand. Weitere Schwerpunkte sind die Sparkassenzentralbankfunktion für die Sparkassen in Baden-Württemberg und Sachsen sowie das internationale Geschäft und Spezialprodukte wie zum Beispiel Leverage Finance oder Structured Finance. Ferner sind bei der LBBW sämtliche Stabs- und Abwicklungsfunktionen zusammengefasst. Weitere Informationen unter www.LBBW.de ».

Kurzportrait WestLB:
Die WestLB ist eine europäische Geschäftsbank mit starker Verankerung im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen. Mit einer Konzern-Bilanzsumme von 273,1 Mrd Euro und 6.186 Mitarbeitern (Stand: 30.09.2008) zählt sie zu den führenden Finanzdienstleistern in Deutschland. Zu den wesentlichen Stärken der Bank gehören der enge geschäftliche und strategische Verbund mit den 120 Sparkassen in Nordrhein-Westfalen und Brandenburg sowie ihre Expertise im Firmenkundengeschäft, bei strukturierten Finanzierungen, im Kapitalmarktgeschäft, Asset Management, Transaction Services und bei gewerblichen Immobilienfinanzierungen. Sie ist leistungsstarker Finanzdienstleister von Mittelstand und Großunternehmen. Aufgrund ihrer weltweiten Präsenz ist die WestLB Partner sowohl für die internationalen Aktivitäten deutscher Unternehmen als auch für weltweit operierende Institutionen und Investoren, die Zugang zum deutschen Markt suchen.

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