SEB Konzern: Nettoergebnis im vierten Quartal 2008: EUR 400 Mio. - Nettoergebnis im Gesamtjahr 2008: EUR 1,2 Mrd.

SEB Konzern: Nettoergebnis im vierten Quartal 2008: EUR 400 Mio. - Nettoergebnis im Gesamtjahr 2008: EUR 1,2 Mrd.

* SEB Konzern: Nettoergebnis im vierten Quartal 2008: EUR 400 Mio. Euro – Nettoergebnis im Gesamtjahr 2008: EUR 1,2 Mrd.
* Geplante Kapitalerhöhung im Umfang von rund EUR 1,5 Mrd.
* SEB in Deutschland trotzt der Finanzkrise: Erfolgreiches Geschäftsjahr 2008

SEB in Deutschland

* Nettoergebnis erreicht EUR 85 Mio. (Vorjahr EUR 107 Mio.).
* Alle vier Geschäftsbereiche trotz der Marktsituation profitabel.
* Gesamtkosten stabil, Risikokosten deutlich geringer.
* Erträge im Merchant Banking um 21% über Vorjahr.
* Gewerbliches Immobilienkundengeschäft stabil.
* Schwieriges Wertpapiergeschäft im Privatkundengeschäft belastet Provisionsergebnis.
* Asset Management: solides Ergebnis trotz Marktturbulenzen.

Die SEB in Deutschland hat trotz der Finanzkrise ein gutes Geschäfts-jahr hinter sich. „Wir sind mit den Zahlen angesichts des außergewöhnlich schwierigen Marktumfeldes sehr zufrieden”, sagte Peter Buschbeck, Vorstandsvorsitzender der SEB AG. „In allen vier Quartalen erzielte die Bank positive Ergebnisse. Im Firmenkundengeschäft ist das Ergebnis sogar deutlich gestiegen. Auch die anderen Geschäftsbereiche arbeiteten profitabel.”

Das Nettoergebnis erreichte im Geschäftsjahr 2008 EUR 85 Mio. Ohne die Sonderbelastungen im dritten Quartal – Wertberichtigungen von Anleihen der insolventen Investmentbank Lehman Brothers – hätte die Bank das Vorjahresergebnis von EUR 107 Millionen sogar übertroffen.

Der Zinsüberschuss stieg um 3% auf EUR 351 Millionen. Fehlende Provisionserträge aus dem anhaltend schwachen Wertpapiergeschäft mit Privatkunden drückten das Provisionsergebnis um 6% auf EUR 298 Millionen. Die Gesamtkosten blieben stabil. Die Risikokosten wurden sogar um 34% auf EUR 25 Millionen reduziert.

In der Division Merchant Banking entwickelten sich insbesondere das Geschäft mit multinationalen Unternehmen sowie die Bereiche Structured Finance und Trade Finance positiv. Das Handelsergebnis stieg trotz des schwierigen Marktumfeldes. Die Auswirkungen der Marktturbulenzen auf das Segment Debt Capital Markets wurden durch Ertragssteigerungen im Devisenhandel und im Bereich Enskilda Securities mehr als kompensiert. Die Kosten entwickelten sich gegenüber Vorjahr rückläufig.

Das Gewerbliche Immobilienkundengeschäft (Commercial Real Estate) hat sich in einem schwierigen Markt stabil entwickelt. In Deutschland und in den nordischen Ländern wurde die starke Position behauptet. Die Profitabilität des Kerngeschäfts stieg erheblich. Die Kosten wurden gesenkt, der Eigenkapitalbedarf ebenfalls.

Im Privatkundengeschäft setzte sich der positive Trend der Vorjahre fort: Im Gesamtjahr 2008 wuchs das Neugeschäftsvolumen gegenüber dem Vorjahr bei Versicherungen um 3%, bei Konsumentenkrediten um 7% und bei Baufinanzierungen um 16%. Das Wertpapiergeschäft zollte dem schwierigen Marktumfeld Tribut. Das Provisionsergebnis fiel um 16 % auf EUR 128 Millionen.

Der Geschäftsbereich Asset Management konnte das Jahr wieder mit einem soliden Nettoergebnis abschließen und blieb damit trotz des schwierigen Marktumfelds auf profitablem Kurs. Per saldo verzeichneten die Investmentfonds einen Nettokapitalzufluss von EUR 119,3 Mio. Wesentlich dazu beigetragen hat der Ausbau des institutionellen Immobilien-Fondsmanagements. Das verwaltete Vermögen aller deutschen, deutsch-luxemburgischen und schwedisch-luxemburgischen Fonds belief sich auf EUR 16,3 Mrd.

SEB Konzern im Geschäftsjahr 2008

* Das Nettoergebnis erreichte im Geschäftsjahr 2008 EUR 1,25 Mrd. (Vorjahr EUR 1,7 Mrd.). Dies entspricht einem Rückgang von 27%. Der Gewinn nach Steuern lag bei EUR 1 Mrd.(Vorjahr EUR 1,36 Mrd.).
* Der Zinsüberschuss stieg um 17%. Das Provisionsergebnis ging um 11% zurück. Die Gesamterträge stiegen um 2%.
* Die Gesamtkosten erhöhten sich um 10%
* Die Risikokosten erreichten EU 327 Mio. (Vorjahr EUR 100 Mio.). Die Kreditverlustquote lag bei 0,30% (0,11%).
* Die Eigenkapitalrendite erreichte 13,1% (19,3%), während der Gewinn je Aktie bei rund EUR 1,50 (ca. EUR 2,-) lag.
* Geplante Kapitalerhöhung im Umfang von rund EUR 1,5 Mrd. und Dividendenausfall für 2008 stärken Kapitalbasis um rund EUR 2 Mrd.

Viertes Quartal – Nettoergebnis EUR 400 Mio. (Vorjahr EUR 459 Mio.)

* Das Nettoergebnis erreichte EUR 400 Mio., ein Anstieg um 59% gegenüber dem Vorquartal und 12% geringer als im vierten Quartal 2007.
* Die Gesamterträge stiegen um 38% gegenüber dem Vorquartal und 27% gegenüber dem vierten Quartal 2007. Das Zinsergebnis stieg um rund 20%.
* Die Gesamtkosten stiegen um 17% sowohl gegenüber dem Vorquartal als auch gegenüber dem Vorjahresquartal. Auf vergleichbarer Basis und unter Berücksichtigung von Währungseffekten blieben die Kosten unverändert.

Annika Falkengren, Vorstandsvorsitzende (CEO) des SEB Konzerns: „In einem Jahr außergewöhnlicher Turbulenzen haben wir weiter stabile Erträge erzielt. Das ist ein Zeichen unseres soliden Geschäftsmodells. Mit den geplanten Kapitalmaßnahmen zur Stärkung unseres Eigenkapitals sind wir gut für die gesamtwirtschaftlichen Herausforderungen gewappnet.”

Die SEB Bank ist die deutsche Tochtergesellschaft eines führenden nordeuropäischen Finanzkonzerns. In Deutschland betreut die Bank rund eine Million Kunden in 174 Filialen und ist in den Geschäftsfeldern Privatkunden, Firmen- und Immobilienkunden, Institutionelle Kunden sowie Asset Management tätig. Details zum Angebot der SEB Bank in Deutschland enthält die Internetseite http://www.seb-bank.de/.

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