DZ BANK: Zuspitzung der Finanzmarktkrise im vierten Quartal führt in der DZ BANK Gruppe zu einem negativen Ergebnis nach Steuern von gut 1 Milliarde Euro für das Geschäftsjahr 2008 – Anteilseigner signalisieren Bereitschaft für Eigenkapitalmaßnahmen in Höhe von bis zu 1 Milliarde Euro

DZ BANK: Zuspitzung der Finanzmarktkrise im vierten Quartal führt in der DZ BANK Gruppe zu einem negativen Ergebnis nach Steuern von gut 1 Milliarde Euro für das Geschäftsjahr 2008 – Anteilseigner signalisieren Bereitschaft für Eigenkapitalmaßnahmen in Höhe von bis zu 1 Milliarde Euro

DZ BANK: Zuspitzung der Finanzmarktkrise im vierten Quartal führt in der DZ BANK Gruppe zu einem negativen Ergebnis nach Steuern von gut 1 Milliarde Euro für das Geschäftsjahr 2008 – Anteilseigner signalisieren Bereitschaft für Eigenkapitalmaßnahmen in Höhe von bis zu 1 Milliarde Euro

Die Verstärkung der Finanzmarktkrise insbesondere nach der Insolvenz der Investmentbank Lehman Brothers führte dazu, dass die DZ BANK Gruppe nach IFRS für das Geschäftsjahr 2008 von einem negativen Ergebnis nach Steuern in Höhe von gut 1 Milliarde Euro ausgeht. Im HGB-Abschluss der DZ BANK AG stellt das Institut auf vorläufiger Basis gleichwohl ein positives Ergebnis dar. Dementsprechend ist vorgesehen, die Tier-1-Anleihen planmäßig zu bedienen.

Neben Belastungen aus Engagements bei Lehman Brothers (in Höhe von 360 Millionen Euro), isländischen Banken (449 Millionen Euro) sowie auf die Beteiligung Natixis (269 Millionen Euro) waren insbesondere temporäre Bewertungsabschläge von rund 1,5 Milliarden Euro auf Bankbonds, Staatsanleihen und ABS-Papiere zu verkraften. Hinzu kommen Wertkorrekturen auf Wertpapierbestände in Höhe von rund 1,2 Milliarden Euro bei der DZ BANK und der R+V Versicherung, die in die Neubewertungsrücklage gestellt wurden.

„Die Zuspitzung der Finanzmarktkrise hat auch die DZ BANK Gruppe nicht verschont. Durch die gute Zusammenarbeit mit den Volksbanken und Raiffeisenbanken weist die DZ BANK jedoch weiterhin eine sehr gute Liquidität aus. Wir gehen zudem davon aus, dass der überwiegende Teil der Abschreibungen auf Wertpapiere nur temporär ist“, sagte Wolfgang Kirsch, Vorstandsvorsitzender der DZ BANK. „Das Geschäftsmodell der DZ BANK Gruppe ist weiterhin intakt und wird künftig noch stärker auf den genossenschaftlichen FinanzVerbund ausgerichtet. Die Regionalität und Kundennähe unseres Sektors erlebt eine Renaissance. Wir werden von einer Erholung der Märkte profitieren.“

Vor diesem Hintergrund haben die Anteilseigner der DZ BANK Anfang der Woche ihre grundsätzliche Bereitschaft zu einer Kapitalerhöhung erklärt. Der Vorstand der DZ BANK wird dem Aufsichtsrat für seine Sitzung am 18. Februar die Darstellung von Eigenkapital im genossenschaftlichen FinanzVerbund in Höhe von bis zu 1 Milliarde Euro vorschlagen. „Wir sehen die Bereitschaft unserer Eigentümer, uns mit Kapital zu unterstützen als Ausdruck des genossenschaftlichen Prinzips, Herausforderungen nach Möglichkeit aus eigener Kraft zu bewältigen“, sagte Kirsch. Angesichts der beispiellosen systemischen Verwerfungen geschieht dieser Schritt in der Erwartung, dass sich das Marktumfeld stabilisieren wird. Andere flankierende Alternativen werden ebenfalls geprüft. Die Fusion mit der WGZ BANK soll planmäßig umgesetzt werden.

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