DZ BANK trauert um langjährigen Vorstandsvorsitzenden Dr. Ulrich Brixner

DZ BANK trauert um langjährigen Vorstandsvorsitzenden Dr. Ulrich Brixner

Im September 2006 ging Ulrich Brixner in den Ruhestand und übergab seine Aufgaben an den heutigen Vorstandsvorsitzenden der DZ BANK AG, Wolfgang Kirsch. Dem genossenschaftlichen Bankensektor blieb er weiterhin eng verbunden, beispielsweise in seiner Funktion als Vorsitzender des Verwaltungsrates der DZ BANK Stiftung.

Der ehemalige Vorstandsvorsitzende der DZ BANK AG, Dr. Ulrich Brixner, ist am vergangenen Sonntag im Alter von 68 Jahren verstorben. Die Beisetzung fand im engsten Familienkreis statt. „Ulrich Brixner hat Großartiges für die DZ BANK und den gesamten genossenschaftlichen FinanzVerbund geleistet“, sagte Wolfgang Kirsch, Vorstandsvorsitzender der DZ BANK. Wie nur wenige andere habe er in den vergangenen Jahrzehnten die Entwicklung des Genossenschaftswesens in Deutschland geprägt. Ulrich Brixner gestaltete maßgeblich die Fusion der GZ-Bank und der DG BANK zur DZ BANK im Jahr 2001. Nach dem Zusammenschluss gelang es ihm auch, das neue Institut erfolgreich durch schwierige Zeiten zu führen, zu restrukturieren und strategisch neu zu positionieren. „Ulrich Brixner war ein Mann von großem Weitblick, Zielgerichtetheit und Konsequenz – genau diese Eigenschaften gereichten der DZ BANK sehr zum Vorteil“, würdigte Wolfgang Kirsch den Verstorbenen.

Brixner, am 6. Januar 1941 in München geboren, studierte Betriebswirtschaft an den Universitäten Tübingen, Saarbrücken und Mannheim. 1969 begann er seine berufliche Laufbahn bei der damaligen Deutschen Genossenschaftskasse und verbrachte sein gesamtes Berufsleben im genossenschaftlichen FinanzVerbund. 1978 wechselte er innerhalb des Verbundes in den Vorstand der SGZ Bank Frankfurt/Karlsruhe. 1986 wurde er zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden und 1993 schließlich zum Vorstandsvorsitzenden des Instituts berufen. In dieser Funktion trieb er maßgeblich den Konsolidierungsprozess der genossenschaftlichen Zentralbanken voran. So fusionierte die SGZ Bank unter seiner Führung im Jahr 2000 mit der GZB-Bank zur GZ Bank. Ein Jahr später schließlich schloss sich diese mit der DG BANK zur DZ BANK zusammen. Dabei wurde Brixner zum Vorstandsvorsitzenden des Instituts berufen.

In den Jahren danach formte er aus der DZ BANK eine Bank, die als Zentralinstitut Dienstleistungen für rund 1000 Volksbanken und Raiffeisenbanken erbringt und zusammen mit Tochtergesellschaften, wie z.B. der Bausparkasse Schwäbisch Hall, der DG HYP, der R+V Versicherung sowie dem Asset Manager Union Investment zentraler Bestandteil des Allfinanzangebotes der genossenschaftlichen Bankengruppe ist.

Im September 2006 ging Ulrich Brixner in den Ruhestand und übergab seine Aufgaben an den heutigen Vorstandsvorsitzenden der DZ BANK AG, Wolfgang Kirsch. Dem genossenschaftlichen Bankensektor blieb er weiterhin eng verbunden, beispielsweise in seiner Funktion als Vorsitzender des Verwaltungsrates der DZ BANK Stiftung.

Neben der Tätigkeit im Genossenschaftsbereich engagierte sich Brixner über viele Jahre hinweg im universitären Bereich. Dies gilt insbesondere für die wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität Karlsruhe. Diese verlieh ihm für seine Verdienste im Jahr 2004 die Ehrendoktorwürde. Darüber hinaus war er Vorstandsvorsitzender der Stiftung zur Förderung der European Business School, Schloss Reichartshausen.

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