Stiftung Soziales München der Stadtsparkasse stellt warme Mahlzeit für Kinder und Jugendliche sicher

Stiftung Soziales München der Stadtsparkasse stellt warme Mahlzeit für Kinder und Jugendliche sicher

München (sskm). Die von der Stadtsparkasse München gegründete Stiftung Soziales München schüttet 250.000 Euro für das Projekt „Schülerlunch“ aus. Damit können mehrere Hundert Münchner Kinder und Jugendliche in Kindergärten, Schulen oder Familienzentren am täglichen Mittagstisch teilnehmen. Die Eltern dieser Kinder können das dafür notwendige Essengeld nicht aus eigener Kraft aufbringen.

„Obwohl das durchschnittliche Einkommen in München vergleichsweise hoch und das Armutsrisiko verhältnismäßig gering ist, sind auch in unserer Stadt mehr Familien auf Unterstützung angewiesen, als man vermuten würde“, beschreibt Harald Strötgen, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse München, die Situation. „Dass das Geld in manchen Familien nicht für eine warme Mahlzeit am Tag reicht, ist besorgniserregend.“

Das Projekt „Schülerlunch“ leistet praktische Hilfe, um Kindern und Jugendlichen aus bedürftigen Familien zu helfen . Etwa 5.000 Kinder, so Schätzungen, sind in der Landeshauptstadt München auf Unterstützung angewiesen. 1.300 Kinder sind bereits bisher dank der Förderung durch den Verein SZ-Adventskalender für gute Werke ein Jahr mit einer warmen Mahlzeit täglich versorgt worden.

„Neben dem praktischen Nutzen von „Schülerlunch“ leistet das Projekt auch einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag“, ist Harald Strötgen überzeugt. „Den Kindern und Jugendlichen bleibt die Erfahrung der frühzeitigen Ausgrenzung und Stigmatisierung als „arm“ erspart. Das gemeinsame Mittagessen ermöglicht es ihnen, sich als Teil einer Gemeinschaft zu fühlen.“

Die Mittel der Stiftung Soziales München der Stadtsparkasse München werden über das Sozialreferat der Landeshauptstadt München an bedürftige Kinder in 53 ausgewählten Förderzentren, Grund-, Haupt- und Realschulen, Gymnasien, Kinder- und Familienzentren sowie Tagesheimen im Stadtgebiet verteilt. Die Bedürftigkeit wird anhand von behördlichen Unterlagen nachgewiesen. Falls die Schulen den Eindruck haben, dass es bedürftige Kinder gibt, können diese auch ohne behördlichen Nachweis in den Vorzug des kostenlosen Mittagstischs kommen.

„Die Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, allen Münchnerinnen und Münchnern die Chance zu bieten, ein erfülltes Leben zu führen. Wir möchten Menschen, die bereits am Rande der Gesellschaft leben, zurück in die Mitte der Gemeinschaft holen“, erläutert Harald Strötgen den Stiftungszweck.

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