PPP-Forschungsprojekt ‚Zukunftsinitiative PPP + Handwerk’ unterstützt Handwerk und Mittelstand

PPP-Forschungsprojekt ‚Zukunftsinitiative PPP + Handwerk’
unterstützt Handwerk und Mittelstand
HafenCity Universität und Handwerkskammer Hamburg veröffentlichen
Kurzbericht und Organisationshandbuch
Das gemeinsame Forschungsprojekt ‚Zukunftsinitiative PPP + Handwerk’
der HafenCity Universität Hamburg (HCU) und der Handwerkskammer
Hamburg ist abgeschlossen. Die beiden Initiatoren haben die Ergebnisse
der Forschungsarbeit der Öffentlichkeit in Form eines Kurzberichts und
eines Organisationshandbuchs vorgestellt. Ziel des vom Bundesbauministerium
mit 410.000 Euro geförderten und erstmalig in Deutschland stattfindenden
Forschungsprojekts war es, Methoden zu erarbeiten, wie das
Handwerk sich auf PPP-Ausschreibungen bewerben und diese in einer
Projektgemeinschaft verwirklichen kann.
Hierfür wurden unter anderem Checklisten und Arbeitsmaterial entwickelt,
die den mittelständischen Betrieben als Hilfestellung dienen, um den langfristigen
Betrieb beispielsweise einer Schule im Sinne eines Lebenszyklusansatzes
technisch und kalkulatorisch fassbar zu machen. Darüber hinaus
haben regelmäßige Workshops mit Praxisbeispielen und Erfahrungsberichten
aus anderen Bundesländern zu den unterschiedlichen Themenkreisen
zur Qualifizierung der Unternehmen beigetragen. Die DG HYP Deutsche
Genossenschafts-Hypothekenbank AG hat das Forschungsprojekt als
Sponsor mit 20.000 Euro finanziell unterstützt und als Finanzierungsexperte
fachlich begleitet.
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Gute Chancen für eine erfolgreiche Umsetzung von PPP-Modellen
Die praxisorientierten Workshops haben sich an den Leitfragen potenzieller
Bieter zum Thema PPP orientiert und Antworten gegeben.
Prof. Reinhold Johrendt, Sprecher Forschungsbereich Immobilie und Stadt
der HCU, sagt: „Das Hamburger Forschungsprojekt ‚Zukunftsinitiative PPP
+ Handwerk’, Untersuchungen anderer Forschungseinrichtungen und durch
den Mittelstand erfolgreich realisierte PPP-Projekte zeigen, dass mittelständische
Betriebe im Geschäftsfeld PPP bei entsprechender Qualifizierung
gute Chancen für eine erfolgreiche Umsetzung haben. Dabei stellt die
Bündelung von Bau, Sanierung und Betrieb öffentlicher Infrastruktur auf
20 bis 25 Jahre für die planenden Architekten und Ingenieure eine große
Herausforderung dar.“
Weiterführung der Workshops ab Januar 2009 geplant
Andreas Rönnau, Leiter des Aufgabenbereichs ‚Mittelstands- und Handwerkspolitik’
bei der Handwerkskammer Hamburg, ergänzt: „Die
Workshops, die wir im Rahmen des Forschungsprojekts ‚Zukunftsinitiative
PPP + Handwerk’ konzipiert und durchgeführt haben, sind von den teilnehmenden
Betrieben positiv aufgenommen worden. Anhand der Checklisten
und praxisnahen Veranstaltungen wird dem Mittelstand ein leichter Einstieg
in das Themenfeld der PPP-Modelle geboten. Ab Januar 2009 bieten
wir die Workshopinhalte als konzentriertes Seminar an. Daneben wird es
weiterhin themenspezifische Veranstaltungen geben.“
Stadt Hamburg schreibt zwei Modellprojekte aus
Begleitend zum Forschungsprojekt hat die Hansestadt Hamburg die Ausschreibung
zweier mittelstandsgerechter PPP-Modellprojekte zugesichert.
Diese Projekte sind für Bietergemeinschaften geeignet und werden mit den
weiterführenden Workshops ab Januar 2009 verzahnt. Die Projekte sollen
im Laufe des Jahres 2009 veröffentlicht werden.
Der Kurzbericht des Forschungsprojekts ‚Zukunftsinitiative PPP + Handwerk’
sowie das umfassende Organisationshandbuch stehen unter
http://www.ppp-handwerk.de/ kostenlos zum Download bereit.
Ein Foto der Übergabe des Kurzberichts an die DG HYP finden Sie unter
http://www.dghyp.de/Fotomaterial.119.0.html#bildmaterial.

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