Gut gerüstet für die Zukunft SaarLB und HTW unterzeichnen Vertrag zur privilegierten Kooperation

Gut gerüstet für die Zukunft SaarLB und HTW unterzeichnen Vertrag zur privilegierten Kooperation

Die Landesbank Saar (SaarLB) und die Hochschule
für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW) haben einen Vertrag über eine
privilegierte Kooperation geschlossen. Neben einer jährlichen finanziellen
Förderung der Arbeit der HTW durch die SaarLB zielt die Vereinbarung auf eine
gegenseitige Unterstützung etwa bei der Betreuung und Vermittlung von
Absolventinnen und Absolventen.
„Wir erhalten dadurch einen verlässlichen Partner, der uns ideell und finanziell
zur Seite steht“, betonte Prof. Dr. Wolfgang Cornetz, Rektor der HTW, im
Rahmen der gestrigen Vertragsunterzeichnung. Über die privilegierte
Kooperation mit der SaarLB sollten vor allem die wirtschaftswissenschaftlichen
Studiengänge unter dem Dach des Deutsch-Französischen Hochschulinstituts
(DFHI) unterstützt werden.
„Für die SaarLB passt dies hervorragend zu unserem Profil als
die deutsch-französische Mittelstandsbank“, sagte Frank Eloy, Vorstandsmitglied
der SaarLB. „Wir haben bereits etliche Absolventen des DFHI eingestellt. Sie
zeichnen sich durch die besondere ‚grenzüberschreitende’ Kompetenz aus, die
für uns von zentraler Bedeutung ist. Das bezieht sich sowohl auf die fachliche
Kompetenz, die Zweisprachigkeit als auch auf die Kenntnis beider Kulturen“, so
Eloy weiter. Über das Studienangebot am DFHI würden der Standort Saarland
und die dort ansässigen Unternehmen besonders gefördert.
Gut gerüstet für die Zukunft
SaarLB und HTW unterzeichnen
Vertrag zur privilegierten Kooperation
Seite 2 von 4 – Presseinformation vom 30.01.2009
Hintergrund:
Zum einen leiden Unternehmen in den letzten Jahren unter einem Mangel an
hochqualifizierten Fachkräften – der demographische Wandel und die in Deutschland
immer noch zu niedrige Studierendenquote nicht nur in den Ingenieurwissenschaften
lassen für die kommenden Jahre kaum eine Verbesserung erwarten.
Zum anderen ist der Bildungsbereich chronisch unterfinanziert. Auch wenn auf die
Krise für Bildungseinrichtungen jetzt mit Sonderzuwendungen reagiert wird - die
Politik hat im Zuge des Konjunkturpakets II beschlossen, den Bildungsbereich zu
unterstützen - kann in Zukunft nicht fest mit weiterem „Geldsegen“ oder signifikanten
Steigerungen des Bildungsetats gerechnet werden.
Die HTW kennt diese Situation nur zu genau. Wenn Hochschulen im nationalen und
im internationalen Wettbewerb bestehen wollen, müssen neben ausgezeichneten
Professorinnen und Professoren, über die die HTW zweifelsohne verfügt, auch die
Studienbedingungen optimal sein.
Mit der privilegierten Kooperation hat die HTW ein Modell entwickelt, das beide
Probleme entschärfen kann. Ihren wichtigsten Partnern bietet die Hochschule
vorrangigen Zugang zu guten Absolventinnen und Absolventen sowie weitere
Leistungen an. Im Gegenzug erhält die Hochschule eine stabile Kooperation mit
dauerhaft kalkulierbarer ideeller und finanzieller Unterstützung.
Der Vertrag über die privilegierte Kooperation mit der SaarLB wurde zunächst für drei
Jahre geschlossen. Dadurch sollen vor allem die wirtschaftswissenschaftlichen
Studiengänge unter dem Dach des Deutsch-Französischen Hochschulinstituts (DFHI/
ISFATES) unterstützt werden. Es bietet seit 1978 deutsch-französische Studiengänge
der HTW und der Universität Paul Verlaine in Metz an.

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