Auftrag ausgeführt, Geld bleibt aus – und dann?
Auftrag ausgeführt, Geld bleibt aus – und dann?
Naspa der Partner für international tätige Mittelständler
(5.3.2009) In der Region zu Hause, international erfolgreich - viele mittelständische Unternehmen sind mittlerweile über ihre heimatlichen Grenzen hinaus gewachsen. Sie erschließen im Ausland neue Märkte. Damit entstehen allerdings auch neue Herausforderungen, denn internationale Geschäftspartner agieren oft anders als die Partner vor Ort. Gerade im scheinbar sicheren „Binnenmarkt Europa“ findet man unterschiedliche Geschäftsgebaren.
Ein Thema rückt dabei besonders in den Fokus: Das Forderungsmanagement. Wenn Lieferungen nicht bezahlt und Rechnungen nicht beglichen werden, kann das schlimme Folgen bis hin zur Insolvenz haben.
Über Lösungen und Ideen für das internationale Forderungsmanagement informierte daher die Nassauische Sparkasse (Naspa) im Rahmen der Aktionswoche 2009 „International besser ankommen“ rund 150 interessierte Gäste. In Idstein, Hochheim und Westerburg begrüßte Naspa-Firmenkundenvorstand Bertram Theilacker die Anwesenden: „Wir sehen unseren Auftrag darin, unseren Kunden mehr zu bieten als nur eine Finanzierung oder die Abwicklung von Transaktionen. Dieses Mehr sind umfassende Informationen und konkrete Ratschläge, um damit einen Beitrag zum Erfolg der Unternehmen zu leisten. Eben ein Mehrwert durch mehr Leistung. Denn eine starke Region braucht einen starken Mittelstand“.
Das Forderungsmanagement im internationalen Firmenkundengeschäft beleuchtete Prof. Christoph Graf von Bernstorff. Durch die Internationalisierung des Mittelstandes würden die Forderungen gegenüber ausländischen Abnehmern immer größer. Die Geschäftspartner nähmen sich allerdings immer länger Zeit, um zu bezahlen.
Um Risiken wie Liquiditätsengpässe und Insolvenzen zu minimieren gelte es, die Geschäfte mit den ausländischen Vertragspartnern genau zu analysieren. Beim Abschluss passierten z.B. die häufigsten Fehler, daher sei hier besondere Aufmerksamkeit gefragt. Setze das Unternehmen auf bewährte Bankprodukte wie Akkreditiv, Zahlungsgarantie oder Wechselakzept könne es mit einer pünktlichen Begleichung ausstehender Forderungen rechnen.
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