Provinzial erhält Innovationspreis für kostenlose Pflegefallabsicherung Altersrente erhöht sich bei Pflegebedürftigkeit

Provinzial erhält Innovationspreis für kostenlose Pflegefallabsicherung
Altersrente erhöht sich bei Pflegebedürftigkeit

Die Provinzial NordWest Lebensversicherung ist am Abend des 21. Januar in Frankfurt am Main mit dem Goldenen Bullen für das innovativste Versicherungsprodukt des Jahres 2009 ausgezeichnet worden. Sie erhielt die Auszeichnung für ihre kostenlose Pflegefall-absicherung. Die Pflegefallabsicherung kann mit einer klassischen oder fondsgebundenen Rentenversicherung, mit der Riester- oder Rürup-Rente kombiniert werden und kostet den Kunden keinen Cent extra.

Peter Hanus

Foto: ASFV/Martin Leissl

“Das Produkt ist eine echte Versicherungsinnovation, die mit der Pflegerentenoption eine clevere Absicherung für den steigenden Absicherungsbedarf im Pflegefall aufzeigt”, begründete die Jury ihre Entscheidung. “Diese Pflegerentenoption kostet keinen zusätzlichen Beitrag, weil sich die zusätzliche Rente durch die geringere Lebenserwartung der Pflegebedürftigen gegenfinanziert. Weil dieser Vorteil auch nicht durch höhere Beiträge oder geringere Renditen der Altersrente erkauft wird, bietet diese Produktinnovation einen Schutz für Versicherte, die sich eine gesonderte Pflegefallabsicherung nicht leisten können.”
Peter Hanus, Vorstand der Provinzial NordWest Lebensversicherung, nahm den Preis entgegen: “Wir arbeiten ständig daran, unsere Produkte für unsere Kunden zu verbessern. Dass wir jetzt den Innovationspreis bekommen haben, zeigt, dass wir da gut und einfallsreicher als manch anderer sind.”

Damit für den Pflegefall vorgesorgt ist, bietet die Provinzial NordWest Lebensversicherung seit Anfang 2008 die kostenlose erhöhte Altersrente bei Pflegebedürftigkeit an.

Teilt der Kunde vor Rentenbeginn mit, dass er pflegebedürftig ist, erhält er eine erhöhte Altersrente. Bei einem 65-jährigen Mann führt dies zu einer Verdoppelung der Rente. Der genaue Betrag errechnet sich individuell je nach Rentenversicherungsbeginn.
Um die Pflegebedürftigkeit nachzuweisen, reicht die Einstufung der gesetzlichen Pflegever-sicherung. Die Provinzial verlangt kein zusätzliches gesundheitliches Zeugnis. Selbst wer jetzt schon pflegebedürftig ist, kann die kostenlose Pflegefallabsicherung für seine Rentenzeit mit einschließen. Die Auszahlung der erhöhten Altersrente (bereits ab Pflegestufe I) richtet sich nach dem Termin, den der Kunde für seine Rentenzahlung wählt. Diese Rente steht zur freien Verfügung.

Der Preis: Mit der Vergabe des Goldenen Bullen für die Versicherungsinnovation zeichnet der Axel Springer Finanzen Verlag jedes Jahr die kreativste Produktidee der Versicherungsbranche aus. Den sechs Juroren, die sich aus Vertretern der Finanz- und Unternehmensberatung sowie aus Fachjournalisten zusammensetzen, wurden diesmal 16 Bewerbungen aus allen Versicherungssparten zur Bewertung eingereicht.
Lebenvorstand Peter Hanus im Interview zu Pflegefallabsicherung und Preis

Herr Hanus, herzlichen Glückwunsch. Das ist ja eine tolle Auszeichnung.
Ja, wir freuen uns sehr darüber. Wir arbeiten ständig daran, unsere Produkte für unsere Kunden zu verbessern. Dass wir jetzt den Innovationspreis bekommen haben, zeigt, dass wir da gut und einfallsreicher als manch anderer sind.

Also hat es sich gelohnt, 2005 die Kräfte der beiden Provinzial Lebensversicherungen in Westfalen und im Norden in Kiel zu bündeln?
Auf alle Fälle. Wir wollten die Kräfte unserer Mitarbeiter zusammenziehen, um im Interesse der Kunden noch kreativer zu sein. Dass wir das erreicht haben, bestätigt uns dieser Preis. Auf diesem Weg wollen wir weitergehen. Neben der Kreativität ist uns die Nähe zu den Kunden sehr wichtig. Deshalb haben wir nur die Stabsfunktionen in Kiel gebündelt. Die Kundenbetreuung erfolgt nach wie vor persönlich und vor Ort in allen unseren Vertriebsgebieten.

Was ist das Besondere an der kostenlosen Pflegefallabsicherung?
Die Jury hat das Produkt als echte Versicherungsinnovation bezeichnet und ihre Entscheidung damit begründet, dass die Pflegerentenoption eine clevere Absicherung für den steigenden Bedarf im Pflegefall ist. Sie ist kostenlos, weil sich die zusätzliche Rente durch die geringere Lebenserwartung der Pflegebedürftigen gegenfinanziert. Gerade damit bietet sie einen Schutz für Versicherte, die sich eine gesonderte Pflegefallabsicherung nicht leisten können.

Warum ist eine extra Absicherung so wichtig?
Über 2,2 Millionen Menschen in Deutschland sind heute pflegebedürftig. Die Tendenz ist steigend. Ein Platz in einem Pflegeheim mit vollstationärer Pflege und Unterbringung kostet je nach Bundesland im Schnitt zwischen 2.250 und 3.100 Euro im Monat. Die gesetzliche Pflegeversicherung zahlt jedoch bei der höchsten Pflegestufe (III) nur 1.470 Euro. Den Rest, immerhin zwischen 780 und 1.630 Euro im Monat, müssen der Pflegebedürftige oder seine Angehörigen bezahlen. Da ist es wichtig, gut abgesichert zu sein.

Wie kann ich die Pflegefallabsicherung abschließen?
Wir bieten die Pflegefallabsicherung zusammen mit einer klassischen oder fondsgebundenen Rentenversicherung, mit der Riester- oder Rürup-Rente an. Sie kostet den Kunden neben der Rentenversicherung keinen Cent extra.

Woran machen Sie die Pflegebedürftigkeit fest?
Uns reicht die Einstufung der gesetzlichen Pflegeversicherung. Wir verlangen kein zusätzliches gesundheitliches Zeugnis. Selbst wer jetzt schon pflegebedürftig ist, kann die kostenlose Pflegefallabsicherung für seine Rentenzeit mit einschließen.

Wie hoch ist die Rente im Pflegefall?
Teilt uns der Kunde vor Rentenbeginn mit, dass er pflegebedürftig ist, erhält er eine erhöhte Altersrente. Dies gilt bereits ab Pflegestufe I. Der genaue Betrag ergibt sich individuell zum Rentenversicherungsbeginn. Bei einem 65-jährigen Mann führt dies zu einer Verdoppelung der Rente.

Wann beginnt die Auszahlung?
Die Auszahlung richtet sich nach dem Termin, den der Kunde für seine Rentenzahlung wählt. Das Geld steht zur freien Verfügung. 68 Prozent der Pflegebedürftigen werden nach Angaben des Statistischen Bundesamtes zu Hause versorgt. 32 Prozent leben in Pflegeheimen. Die Betroffenen haben schon genug mit ihrer Situation zu tun. Da wollen wir nicht vorschreiben, ob sie das Geld lieber für eine Pflege im Heim nehmen, für einen ambulanten Pflegedienst zu Hause oder für ihre Angehörigen, die sie versorgen.

Comments are closed.