Hörschäden bei Musikern - Mannheimer Versicherung startet Aufklärungskampagne -

Hörschäden bei Musikern
- Mannheimer Versicherung startet Aufklärungskampagne -

# Hörschäden: Orchestermusiker besonders gefährdet

# Neue Verordnung zwingt Orchestermanager zum Handeln

# Mannheimer bietet ihren SINFONIMA®-
Kunden professionelle Hilfe

Musikerohren werden besonders strapaziert. Vor allem Orchestermusiker sind derzeit in Deutschland bis zu 24 Stunden pro Woche hohen Lautstärken ausgesetzt, wie Untersuchungen belegen. Die hohe Belastung kann Gehörschäden verursachen, die zumeist irreparabel sind und möglicherweise zu Berufsunfähigkeit führen.

Wie können sich Musiker am besten schützen? Was können bzw. müssen Orchestermanager unternehmen, damit das empfindliche Gehör der Musiker nicht geschädigt wird? Mit Ohrstöpseln allein ist es nicht getan – zumal seit Anfang dieses Jahres neue Richtlinien für die Gehörprävention in der Arbeitswelt gelten. Die Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung verpflichtet Arbeitgeber je nach der Lautstärke der Lärmbelastung bestimmte Vorgaben zu beachten. Beispielsweise müssen Unternehmen bei Werten oberhalb 80 Dezibel ihren Beschäftigten eine arbeitsmedizinische Gehörschutzberatung anbieten und geeignete Gehörschützer bereitstellen.

Die Mannheimer Versicherung AG als führender Musikinstrumentenversicherer in Deutschland hat zur Unterstützung ihrer Kunden aktuell eine Kooperation mit dem Gehörschutz-Spezialisten HEARSAFE Technologies geschlossen. So erhalten Musiker, Orchester, Ensembles und Musikschulen, die sich bei der Mannheimer für das Versicherungsprogramm SINFONIMA® entschieden haben, unter anderem einen Gutschein. Damit können sie sich zum Thema Gehörschutz kostenlos informieren bzw. beraten lassen und bei Bedarf den passenden Gehörschutz zu besonders günstigen Konditionen beziehen. Stattet sich ein Orchester zum Beispiel mit Ohrstöpseln von HEARSAFE aus, beteiligt sich der Versicherer daran. Aufgrund der neuen Richtlinien empfiehlt der Versicherer seinen Orchesterkunden, darüber hinaus weitere fachkundige Personen und Unternehmen aus den Bereichen Arbeitssicherheit und Arbeitsmedizin hinzuzuziehen, denn evt. sind zum Schutz der Beschäftigten auch raumakustische Veränderungen oder arbeitsmedizinische Unterstützung erforderlich.

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